Feuerwehr Besenfeld entfernt Springkraut

Mit Handschuhen und Stiefeln an der Schwarzwaldmühle unterwegs.

Zu einem besonderen Arbeitseinsatz anstelle einer Feuerwehrübung, traf sich die Feuerwehrabteilung Besenfeld unter Leitung des Abteilungskommandanten Peter Hartmann, um gemeinsam mit Anita Schneider aus Besenfeld das Indische Springkraut  zu entfernen. Schwerpunkt der Aktion war der Bach zwischen Grillhütte und alter Kläranlage. Unterstützt wurden sie dabei von Mitgliedern der DRK Ortsgruppe.

Zur Information:  das Indische Springkraut lässt sich verhältnismäßig einfach bekämpfen, da es einjährig ist, und die Verbreitung über die Samen erfolgt. Das Springkraut lässt sich gut ausreißen. Diese Maßnahme muss vor der Samenreife durchgeführt werden. Da es an den Sprossknoten leicht zur Wiederbewurzelung kommt, sollten ausgerissene oder gemähte Pflanzen abgeräumt und kompostiert werden. Die bearbeiteten Flächen müssen jedoch weitere vier Jahre kontrolliert werden, denn der Samenvorrat im Boden kann insgesamt fünf Jahre keimfähig bleiben, so Anita Schneider zur Erklärung.

Für Peter Hartmann war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Feuerwehr Besenfeld diese Aktion unterstützt. Es ist auch wichtig, dass ohne solche Arbeitseinsätze die bisherige Vegetation  innerhalb weniger Jahre verdrängt würde und somit unsere schöne abwechslungsreiche Kulturlandschaft  massiv Schaden nehmen würde, so Peter Hartmann abschließend.

Im Anschluss hat die Gemeinde Seewald die Helfer noch zu einem Vesper und Getränken eingeladen.

 

 Die Feuerwehr beim entfernen des Springkraut entlang des Bachlaufs in Besenfeld.

 

 Dieter Zimehl, Stellvertretender Gesamtkommandant der Feuerwehr Seewald beim Arbeitseinsatz